972   wurde der Ort erstmals als „Perchusa“ genannt.

1030   erstmalige Erwähnung einer Kirche in Berghausen, laut Diözesanmatrikel   von  1916. Die heutige Kirche ist ein Bau aus dem 18. Jahrhundert.

1130    im 12. Jahrh. war Berghausen im Besitz des Klosters St. Emmeran in Regensburg. Um 1130 erschien ein Gottschalk von Berghausen als Zeuge in einer Traditionsnotiz des Klosters Weltenburg. Die Herren von Stein (Altmannstein) waren des Klösters Vögte und Schutzherren über die Klostergüter. Den Klosterforst bei Berghausen, das Hayholz bzw. Berghauser Aichet genannt verwaltete ein eigener Förster.

1455   die Emmeramischen Güter zu Berghausen samt Zehent und der Klosterforst (Aichet) wurden an die Hachsenacker (Hexenagger) übertragen.

1508    in der Kirche befand sich ein Frühmeßbenefizium

1665    in der Kirche war nur ein Altar sie und trug noch das Benefizium St. Ulrich

1723    der Hl. Nikolaus wurde Kirchenpatron und die Kirche hatte nun 3 Altäre

1764     das Deckenfresko zeigt die Inschrift „Andreas Zieglmayr, paur alhir hat dieses gemähl verfertigen lassen“

1854     Renovierungsarbeiten an der Kirche

1875      schrieb Pfarrer Seitz aus Sollern an das Kgl. Bezirksamt in Hemau, dass die Orgel in der Filialkirche Berghausen in einem nicht brauchbaren Zustand war und fragte für einen Zuschuss an. Der Kostenvoranschlag vom Orgelbauer Bittner aus Eichstätt beläuft sich auf 579 Mark.                                                                                                                                                          

1876      Bau einer neuen Orgel durch Orgelbauer Bittner aus Eichstätt.

1886      wurde der Weg nach Altmannstein ausgebaut

1892      im Oktober 1892 ersuchte die Kirchenverwaltung beim Kgl. Bezirksamt in Beilngries um Befürwortung der absolut notwendigen  Anschaffung von zwei neuen Seitenaltären für die Filialkirche Berghausen.

Der Kostenvoranschlag betrug 1681 Mark.

Im Dezember 1893 wurde dies vom Kgl. Bezirksamt Beilngries genehmigt.

Zur Refundierung (Finanzierungsplan) wurde vom Kgl. Bezirksamt eine Aufstellung verlangt. Die Kirchenkasse wies 1891 ein Barvermögen von 502 Mark auf. Der Rest wurde durch eine 3-jährige Refundierung aus Rentenüberschüssen und Einsparungen aufgebracht. Die Seitenaltäre wurden von Joh. Bapt. Kohlhaupt aus Steinweg gefertigt. Die Malerarbeiten wurden vom Fassmaler Schweiger aus Reinhausen durchgeführt.

1893    Am 6. Oktober wurden die zwei neuen Seitenaltäre in die Kirche eingebaut.

1900    wurde die Baufälligkeit des Kirchturms festgestellt

1901    Im März wurde das an die Kirche angebaute Feuerwehrhaus abgerissen

1954    in der Gemeinderatssitzung vom 22. Dezember wurde beschlossen, dass für die Kirchenrenovierung der Filialkirche aus dem Gemeindewald Holz eingeschlagen wird.

1959   Am 1. April vollzog sich die Umpfarrung von Sollern nach Altmannstein.

1960     wurde der neue Friedhof mit Leichenhaus in Berghausen gebaut.

1966      die Kirche wurde außen renoviert

1972      Eingemeindung zur Marktgemeinde Altmannstein

1987       anlässlich einer Fahnenweihe erhielt die Kirche einen neuen Anstrich

1993      Am 24. Juni wurde von Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner der neue Volksaltar  eingeweiht.

1999       Im Juli wurde bei einem Dankgottesdienst und einer Prozession der Abschluss der Außenrenovierung gefeiert

2003       die  Innenrenovierung der Kirche mit einer komplett neuen Bestuhlung wurde zum Abschluß gebracht.


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