Hattenhausen – ein Ortsteil, zur Stadt Riedenburg gehörend, liegt auf einer Hochfläche nördlich des Schambachtals, zwischen Schamhaupten und Altmannstein. 

Die kleine Filialkirche ist dem Hl. Apostel Andreas geweiht und feiert am 30. November das Patroziniums. 

Die kleine Kirche selbst wurde noch vor dem 15. Jahrh. errichtet, lt. Eintragung im Amtsgericht Riedenburg. Die Kirche mit ihrem spitzigen Turm, fällt außen besonders durch den im Vergleich zum Langhaus niedrigen Chor auf. Bei der  im Kern spätromanische Anlage wurden im 17. Jahh. die Fenster und der Eingang verändert.  Der heutige Turm aus dem 19. Jahrh. ersetzt einen früher vorhandenen Dachreiter.

Der Hochaltar stammt aus den Anfängen des 18. Jahrh und ist mit verschiedenen Figuren gekrönt. Links vor dem Volksaltar befindet sich ein gotischer Taufstein, bei dem es sich um ein eiförmiges Becken aus dem 15. Jahrh. handelt. 

1986 wurde das kleine Kirchlein außen umfangreich renoviert und der Friedhof erweitert. Im Jahr 2016 wurde das Kirchlein innen vollständig renoviert.

Die Bewohner des kleinen Ortes Hattenhausen waren lange Zeit hin und her gerissen – außer bei kirchlichen Belangen, denn das Dorf gehörte schon immer zur Pfarrei Sollern.  Der Lage nach ist dies allerdings unlogisch.  Denn auf der Fahrt zum Ort des Pfarrsitzes kommt man durch Schafshill, das zur Pfarrei Schamhaupten gehört. Naheliegend wäre eine Pfarrzugehörigkeit zu Thann gewesen, die Kinder gingen früher dorthin zur Schule.

Seit 1972 gehört Hattenhausen zur Stadt Riedenburg. Mit dem Nachbarort Schafshill  wurden freundschaftliche Beziehungen gepflegt, die auch heute noch bestehen. Früher bildeten die Wehren Schafshill  Thannhausen – Hattenhausen eine starke Einheit.  Heute  gehört die Feuerwehr Hattenhausen zur Feuerwehr Thann.

Vieles hat sich geändert, nur die Pfarrzugehörigkeit zu Sollern ist geblieben.


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